Hier die Rückmeldung von Leonie Hänisch nach dem Besuch der Puesia Vorstellung in Biel im Januar 2026.

Herzlichen Dank für die Erlaubnis zur Publikation!

 

Puesia machte heute Nachmittag die Yogagarage unsicher ...

... und daran seid ihr lieben Figuren wohl hauptsächlich schuld, oder?

ich habe gehört, dass ihr nicht mehr die gleichen Rollen spielen wolltet, ja, ihr hättet euch geweigert dies zu tun, es wäre langweilig ...

für die neuen Geschichten habt ihr euch also mächtig ins Zeug gelegt!

Die Rahmenpugeschichte, die ihr euch habt einfallen lassen - dabei hätten die Grossen dich, Pu, am Ende fast nicht lassen, uns Zuschauer:innen auch wieder zu verabschieden. Nur, weil du während des Mittelteils dir herausgenommen hast, im Fauteuil etwas Ruhe zu haben. Das heisst, man musste dir den neuen Stuhl sogar deutlich zuweisen. Und dann eben, wolltest du doch die Leute dort im Dunkeln auch wieder heim lassen - oder schicken. Denn genug ist genug.

Die grosse helle Figur mit der kleinen Tasche: das war aber hohe Schule, wie mit zwei Händen die grosse gespielt und dann die kleine noch aus dem Säckchen gezaubert wurde. Das habt ihr super gemacht. Und besonders ist mir das einfühlsame und so passende Spiel auf dem Akkordeon aufgefallen. Ich fand, ihr habt da sehr schön zusammen gespielt.

Und überhaupt die Töne: das hat mir wisst ihr wie gefallen?! Manchmal wusste ich nicht, woher die Töne kamen. Ich glaubte es ja nicht, aber dann konnte ich die synchronen Mundbewegungen von Daniel und natürlich auch von Irene sehen - die machten Töne! Das war EinsA!

Und wie habt ihr das Zusammenspiel der beiden Menschen gefunden? Also ich fand es in vielen Momenten feiner, verfeinert - ich meine gegenüber früheren Aufführungen. Irene hat ja ebenfalls eine Hauptrolle gespielt, denn was wäre der Nachmittag gewesen ohne ihre Musik. Aber auch wie sie euch begleitet hat, genau wie es nötig war, rhythmisch, die Lautstärke, mit dem genau richtigen Ausdruck, oder? Ihr wart doch voll dabei, hab ich empfunden, oder? Und klar: was wäre die Musik ohne euch Figuren und eure Bewegungskunst?

Ich als Zuschauerin wusste manchmal nicht genau, wann eine Miniatur fertig war ... klatschen oder noch nicht ... und es kann schon sein, dass ihr manchmal fast nicht aufhören wolltet, oder?

Ja gut, aber so eine Hundenummer zum Beispiel, die kann ja auch fast nicht lang genug sein. Die Langhaarigen haben die Leute in den vorderen Rängen fast geängstigt, so toll wart ihr in Fahrt.

Also, für heute Abend ist meine Rückmeldung zu Ende, auch, weil andere euch vielleicht schon die Ohren voll gelobt haben, oder?

Ich danke euch für das Engagement, die unglaubliche Arbeit, die ihr zusammen geleistet habt: Ideen, Handwerk, Koordination, Ideen verwerfen, verbinden - ja und noch etwas: habt ihr gesehen, wie sich die beiden Menschen auf den zwei Quadratmetern bewegt haben? Wahnsinnig!